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die staatsmacht heizt


 

 

es begab sich um null uhr in der nacht vom 30.4 auf den 1.5,

 

dass nichtnichtraucher cpunkt sich plötzlich alt und hinfällig fühlte.

 

aber dank eurer guten wünsche, die ihr mir alle geschickt habt,

 

ging es schnell wieder aufwärts und dafür bedanke ich mich recht herzlich,

 

denn es war auch dringend nötig, da cpunkt am 2.5 nicht mehr der rauch von fury war, sondern in seiner wohnraumheldengeheimidentität

 

als stimme der vernunft in osanbrück auf dem maidome spielen sollte.

 

( was für ein englischistisches wort maidome,

 

entweder maydome oder maidom aber beides--

 

aber so is es halt

 

hausmeister heissen ja jetzt auch facilitymanager

 

und berufsberater beim arbeitsamt profiler)

 

der maidome ist eine der bühnen des osnabrücker maifestes und für solche feste braucht man gute laune, weil diese veranstaltungen sind zwar super für die kriegskasse ( wir danken der firma k.o.k.s für die vermittlung),

 

aber in künstlerischer hinsicht eher schwierig.

 

aber wir wrh sind ja keine künstler, sondern wir sind im namen der göttin der musik unterwegs, wir haben eine botschaft

 

und die muss man dahintragen wos wehtut.

 

aber so schlimm wurde es dann doch nicht.

 

wir wurden freundlich bewirtet und die menschen vor der bühne mochten uns,

 

sodass wir spass hatten.

 

ausserdem hatte die stimme der vernunft das vergnügen mit der anderen band des abends, starlight exess, wont forget zu covern.

 

das ist doch mal was.

 

wobei, es gab einen moment, wo cpunkt dachte er müsste mal ausprobieren, ob tapetencaster härter ist als der schädel, der kurzhaarigenonkelzchorgröler, aber die verschwanden schnell wieder und ich hätt es auch nicht getan, weil gewalt ist ja doch nicht unser ding.

 

wir stehn eh schon bis zum hals im blut, da verbessert man nix mit noch mehr blut, sondern beschleunigt nur das ertrinken.

 

und hinterher sofort wieder auf die autobahn, zurück nach hannover/linden.

 

wir danke der göttin, dss sie uns auf diesen fahrten immer beschützt.

 

ich weiss nicht wieviele hunderttausend kilometer ich schon auf deutschen strassen verbracht habe, aber es ist noch nie wirklich was passiert.

 

und das bei den ganzen bekloppten deutschen autofahrern.

 

auf dem hinweg wurden wir von einigen polizei konvois überholt.

 

dass der gemeine deutsche autofahrer auf der autobahn todesmutig umeinander fährt ist man ja gewohnt, aber das die staatsmachtschergen mit fünf meter abstand über die autobahn jagen ist schon ne neue qualität.

 

aber wir erreichen glücklich und gesund zuhause.

 

die göttin der musik ist mit uns

 

es grüsst der nichtnichtraucher cpunkt

 

ps: mehr fotos hier

 

 

 

 



wir schlafen alle bei fred

oder

mal wieder wie mit 17

oder

mit dem niedersachsenticket zum liedermachingallnigther

 

wir wrh (wir rauchen hasch) sind geladen im logo zu spielen.

fred und totte haben geladen und dem ruf können wir nicht widerstehen.

und als anständige liedermacher fahren wir nicht mit dem mietwagen,

sondern mit der bahn.

gesagt getan, wir, krösus bman und cpunkt, treffen uns um 16 uhr in der glocksee.

wir haben dabei: schlafsäcke luftmatratzen klamotten eine gitarre und einen tischgrill.

tischgrill? hör ich euch überrascht ausrufen,

ja, krösus hat das ding für seine ex repariert und muss nach hamburg.

also zum bahnhof. fahrkarte: niedersachsenticket 27,50,

noch ne schlechte wurst und ab in den völlig überfüllten metropolitan.

aber sind ja nur n bisschen mehr als zwei stunden, wird schon gehn.

in grossburgwedel wird der zug leerer, wir können sitzen also alles gut

so scheint es.

in uelzen 20 minuten aufenthalt, was cpunkt begrüsst, weil wegen kippe rauchen.

und dann weiter richtung hamburg.

bad bevesen alles schön, aber dann

bienenbüttel.nichts geht mehr.

zwischen bienenbüttel und lüneburg hat ein autofahrer etwas zug bekommen und die strecke ist gesperrt. wir werden auf dem toten bahnhof von bienenbüttel ausgespien, mit der hoffnung auf schienenersatzverkehr, zusammen mit, ich schätze, 300 anderen.

glücklicherweise regnets nicht, sonst hätt es tote gegeben.

was für menschen diese welt bevölkern, lernt man in so einem moment.

was für bunken.

ich erspare euch die beschreibung dieser prolls.

oh herrin wirf hirn vom himmel.

als wir dann nach ner stunde immer noch mit über hundert leuten dort stehen und der nächste metropolitan einläuft und sich seiner ladung entledigt, beschliessen wir ein taxi zu mehmen.

23 euro nach lüneburg, aber besser als die perspektive hier noch drei stunden zu stehen.

dort müssen wir dann nochmal ne stunde warten unddann...

alles in allem 5,5 stunden von hannover ins logo.

aber viel über die realität gelernt.

immer nur auf tour sein, oder in linden, ist halt seliges gettho.

zum wieder runterkommen empfehlen wir das niedersachsenticket.

es lohnt sich.

im logo alles super. geile kollegen, freundliche gastgeber und wir, als rausschmeisser oder hauptact, auf jeden fall als letztes, rocken den laden.

hinterher noch freies musizieren, bier und dann schlafen wir alle bei fred und totte.

wie früher, als wir noch 17 waren und so benehme ich mich dann auch bei der rückfahrt.

wie früher in der schule, geh ich auf die zugtoilette zum rauchen.

so hat alles sein gutes und die fahrt war 50 euro billiger als n mietwagen.

soviel für jetzt

die göttin der musik ist mit uns

es grüsst der cpunkt

 

 

 



 

zuhause ist es doch am schönsten,

eigentlich

oder

warum sind wir so nervös

 

komisch wir wrh sind doch total entspannte lässige typen.

wir wissen, dass wir das können was wir tun

wir ziehn nicht in nen krieg

also was ist los?

ok bei briefen vom finanzamt oder vorm zahnartzbesuch

aber vor einem konzert--komisch

liegt es an den vielen freunden die zuhause dann da sind?

ich weiss es nicht, aber so isses

und natürlich, wie immer völlig unbegründet.

das chez heinz ist wohlgefüllt und von der ersten minute an

eine hervorragende, äusserst textsichere erste reihe

aber der reihe nach

wir haben ein anspruchsvolles abendprogramm zusammengestellt.

eröffnet wird der abend von kriss einem jungen liedermacher aus lörrach

und siehe da, es sind sogar einige lörracherinnen im publikum.

unsere prediger heut, die 121 crew mit denen wir natürlich lindener in der list spielen

und wir werden dabei von fe wolter unterstützt (ein wichtiger tei unseres mosuv projekts)

der heute zum erstenmal seit 12 jahren wieder auf einer hannöverschen bühne steht/sitzt.

und wir wrh (wir rauchen hasch) rocken zusammen mit dem uvergleichlichen

quincy capitano crause am kinderschlagzeug.

es wird eins der besten konzerte, welches unsere junge nachwuchsband, also wir,

bisher von sich gegeben hat, das heinz rockt singt tanzt feiert und trinkt,

und das heinz war auch schon den ganzen tag sehr freundlich zu uns.

wir danken sölti und der ganzen crew

wir fühlten uns suhause bei euch

und hinterher noch tiefsinnige gespräche über welt und die göttin

über musik und behörden, dazu später mehr.

es hat sich gelohnt nervös zu sein.

ein hoch auf hannover/linden

die göttin ist mit uns

in liebe

eure WRH

 

ps: leider müssen cpunkt und bman sich jetzt erstmal etwas rarer machen.

cpunkt ist in nächster zeit der rauch von fury

und bman als schulz die vorband von fury.

aber schaut trotzdem ab und zu mal rein

wer weiss was die göttin uns noch so zuwirft

 



 

da cpunkt mit seinem bericht noch nicht fertig ist,

er hat grad stress weil er muss sein geld aus lichtenstein wegschaffen,

empfiehlt er euch erstmal mit dem bericht von freundin steffie vorlieb zu nehmen.

das video ist auch von ihr und es klingt wie das chez heinz ist,

unterirdisch (wers nicht weiss, das chez heinz ist im keller)

aber es rockt und für perfektion sind andere leute zuständig.

und wenn meine millionen in sicherheit sind, kommt auch noch ein bericht von uns.

so viel spass

die göttin ist mit uns

es grüsst nichtnichtraucher cpunkt

 


wrh neben ihrer lieblingsband


 

 

bericht aus der wilden und sterbenden stadt (eddie)

 

es ist der 22.2.2008 und wir spielen in kiel im hansa 48

ohne eddie wär das wieder nichts geworden.

so kleine indienachwuchsbands, wie wir wohnraumhelden, werden ja nirgends erwähnt oder gespielt.

ganz deutschland ist in der hand von ca vier globalisierten medienunternehmen, die die ganze welt unter sich aufgeteilt haben.

die ganze welt?

nein nicht ganz!

es gibt noch eddies radioshow in kiel, der mit viel herzblut versucht die wilde und sterbende stadt kiel mit guter wertiger musik zu beglücken und er beglückt uns, weil er die kieler mit uns beglückt und wir spielen diesmal im hansa 48 einem glockseeartigen zentrum, aber nicht so unordentlich wie das unordentliche jugendzentrum glocksee, sondern wesentlich gepflegter.

wir werden aufs äusserst freundlichste bewirtete, nächste woche spielt unsere lieblingsband superpunk hier und so wird dann auch der ganze abend.

suuuper

wir waren wieder nur auf den kleinen japaner angewiesen, aber nach einer kurzen eingewöhnung (mit quincy capitano ist schon noch was besser und wir hatten ja in wien das vergnügen) wurde kiel berockt.

mit aufe tische tanzen und allem pipapo.

hinterher dann nocht im taktlos mit unserer wunderbaren kollegin janneke vom pornopony ( es gab wieder das duett cpunkt und janneke erfinden--hach)

bier trinken rauchen und rumrandalieren.

super

die göttin ist mit uns

noch ist kiel nicht verloren

es grüsst nichtnichtraucher cpunkt

 



lest hier die sicht des meister andora

die göttin ist mit uns

der cpunkt geht weiter entschlacken

knuutusch

 



 

oder

 

doch?

 

 

 

nachdem wir glücklich und endlich, am do den 7.2 um 10 in hannover gelandet

 

und auch das ausladen hinter uns gelassen hatte,

 

wurde cpunkt urplötzlich von seinen knochen verlassen.

 

es lag nicht an dem widerlichsten halben hähnchen, an das cpunkt je seine finger legte,

 

sondern an einer gar miesen influenza und erst jetzt,

 

eine woche später, kehren seine knochen stück für stück wieder zurück.

 

das führt mich natürlich zu der frage,

 

bin ich keine legende

 

oder

 

können legenden doch im bett sterben

 

oder ist es vielmehr so,

 

dass legenden erst entstehen,

 

wenn die vorlage längst das zeitlich gesegnet hat?

 

auch andora musste, nachdem wir die veranstaltung hinter uns gebracht hatten, ins spital, weil ihn zwei tage vorher ein wildgewordener bergfahrradfahrer über den haufen gefahren hatte

 

und sein bein tropfte wien abschmelzender gletscher.

 

 

 

die frage ist doch

 

heilt die zeit alle wunden

 

oder

 

wird unsere erinnerung gnädigerweise schlechter

 

und damit alles legendär?

 

manchmal findet cpunkt es sehr schwierig tagebuch zu schreiben,

 

weil meistens schreibt er ja erst morgen über gestern oder je nachdem wie mans sieht

 

morgen über heute und heute schreib ich jetzt eigentlich über letzte woche

 

oder

 

so

 

es ist spät.

 

die drei tage wien liegen jetzt schon weit zurück

 

ich weiss ncht

 

erinner ich mich noch an alle namen?

 

bestimmt nicht

 

andora hubsi alexandra erich

 

klar

 

patrik bernd oliver tini sandra

 

aber wie hiess nochmal der kellner im beograd

 

zu blöööd

 

weil eigentlich müsste ich jetzt über tag zwei schreiben, aber tag drei ist schon lange vorbei

 

den wrh(wir rauchen hasch) gefällts hier.

 

auch wenn die wienerinnen und wiener es wahrscheinlich gar nicht mehr zu schätzen wissen

 

was ne schöne stadt.

 

wenn man aus hannover/linden kommt und die architektur sieht, könnte man eine kiefernsperre bekommen.

 

unbezahlbare momente in grossem ausmass

 

danke andora, danke wien

 

die göttin sei mit uns

 

demnächst dann vielleicht noch die geschichte mit günther netzer und andere

 

der cpunkt geht jetzt noch weiter seine knochen suchen

 

ps: noch ein paat wunderbare fotos bei fotos

 

 

 

 

 

 

 

 



tag1

oder

hier ist alles anders

oder

im zeichen des frisörs

 

so jetzt gehts also los.

der erste abend "legenden sterben nicht im bett"

es lebe der tot.

der prominenteste tote wiens, der mozart, liegt auf dem st marxer friedhof

in einer biedermeier begräbnistsätte

wo genau weiss man allerdings nicht,

da er in einem massengrab untergebracht wurde.

der erste pogrammpunkt unseres happenings:

ein österreicher rasiert einen deutschen,

wobei cpunkt den deutschen gibt und erich, der hoffrisör wiens, den österreicher.

mann, sieht cpunkt---komisch/geil/komisch--aus

erich friesiert wie ein derwisch.

wir kommen ins guinnessbuch der rekorde, für die erste livefriesierung der welt.

cpunkt sieht hinterher aus wie eine mischung aus mad max und bienen maja.

wir eröffnen wie gewohnt den abend, um den raum dann an den tiger von eschnapur

zu übergeben, die ein theaterstück in kunstrasenkostümen aufführen.

danch kommt ein gewisser patrik huber der sehr stark anfängt, dann aber der meinung ist, die menschen mit einem stück üner paris hilton eine geschlagene stunde anöden zu müssen.

danach dann wieder wir.

und es ist eine freude.

quincy capitano krause am schlagzeug

nix gegen unseren ausländischen mitarbeiter,

aber son richitger trommler......

es ist eine grosse gruppe aus hannover/linden da,

die aus anlass dieser veranstaltung ein paar tage wien machen.

und die wiener mögen uns auch.

wir scheinen ihren humor zu treffen und diese stadt mag man einfach.

nächstesmal bitte ne woche hier spielen.

und danach mitternachtsspeisung im beograd.

wir bekommen die volle breitseite wienerischer gastlichkeit.

als sybille (hannover/linden) mitteilt, dass sie gerne walzer tanzen würde,

betsellt der kellner einen geiger und einen pianisten, die aufs hervorragendste aufspielen

und der abend klingt mit einen knopfakkordeonkonzert vom chef einen würdigen abschluss.

wenn nicht soviel slibovitz geflossen wäre, gäbe es nichts unangenehmes zu berichten

aber das dann morgen

die göttin ist mit uns

es grüsst nichtnichtraucher cpunkt

 

fotos wie immer bei fotos

 

 

 

 



so jetzt sind wir also in wien.

viel weiter kanns für uns nicht mehr gehn.

in italien versteht uns ja auch keiner.

halb acht aufgestanden

zehn stunden gefahren

20 uhr zum abendessen is wien

was für ein schöner tag

morgens die sonne aufgehn sehn

und bei passau wieder unter,

weil die erde hat sich nach links oder rechts,

das weiss ich jetzt nicht so genau,

unter der sonne hinwegbewegt.

sie (die sonne) verabschiedet sich in schönstem orange

der zoll belästigt uns nicht

und die frage ist, lag es an krösus, dem staatsmachtabhalter,

oder weil sonntag ist und die menschen vom zoll saufen sind,

um später dann ihre familie zu verprügeln?

ick wees et nich, aber was ich weiss:

es ist wunderbar andora wieder zu treffen,

und als wir das cafe drechsler betreten, sitzen da schon vier damen aus -na

natürlich hannover/linden.

wien ist fest in hannöverscher hand und:

man darf hier noch überall rauchen.

lalalalalala hihi.

wie schön wenn die frischluftfaschisten noch nicht die macht übernommen haben.

wir sind gespannt wies morgen wird und verabschieden den abend mit

leichtsinn und primitivo.

die göttin ist mit uns

es grüsst nichtnichtraucher cpunkt

 

ps: und irgendwie ist es hier dann doch manchmal ganz schön deutsch

ich zitiere aus der speisekarte des cafe drechsler:

getränkepreise von 3 uhr - 6 uhr früh

in dieser zeit ist es behördlich leider nicht gestattet

alkohol auszuschenken. bier ist von dieser regelung ausgenommen.

alkohol dürfen wir nur als beigabe zu einem heissgetränk

oder gemeinsam mit einer kalten oder warmen speise aussschenken.

alkoholische getränke müssen von 3 bis 6 uhr früh

gesetzlich merklich teurer sei.

deshalb sind alle alkoholischen getränke (ausser bier)

einheitlich mit einem nachtzuscklag von euro 0,40

versehen und sie bekommen von uns eine minispeise,

um das alkoholisch getränk geneissen zu können.

 



 

der lindener spezialclub vom desimo in linden ist immer schon monate vorher ausgebucht.

 

da trifft es sich gut, dass fred, nach unserem abend in hamburg am montag dort spielt.

 

da geht der cpunkt einfach mit, beteiligt sich am hubschrauber und zack ist er auch mal dabei. und das ist gut so. desimo ist ein ausnehmend freundlicher und charmanter moderator,

 

die beteiligten sind sehr sehr gut, es gibt viel zu lachen und hinterher ziehen wir noch mit einer bayrischen kabarettistin, derluise kinseher um die häuser.

 

auch wenn es natürlich, möchte man sagen, zu einigen verständigungs schwierigkeiten kommt, verstehen wir uns nach einigen bieren sehr gut, weil wir preussen fangen auch an verwaschener zu sprechen. super abend danke dafür und das grad jetzt ein video vom djrj eintrudelt, auf dem wir hubschrauber spielen, passt doch auch wie knopf auf eimer.

 

die göttin ist mit uns

 

es grüsst nichtnihctraucher cpunkt

 



spielen in dem fred ihm seine stadt

 

oder

 

hamburg du meine schatzstadt

 

oder

 

das konzert mit mamapapa

 

 

 

nachdem wir ja schon mehrer vergebliche versuche gestartet hatten, in der grossen hansestadt fuss zufassen (livemusicclub, pussy galore, kukuun)

 

spielen wir jetzt im marx, dem kleinen club der markthalle.

 

die markthalle ist bei cpunkt schon immer beliebt.

 

einer der schönsten rockclubs die er kennt.

 

er hatte im letzten jahrtausend mit seiner anderen band

 

( wie schon mehrfach vermeldet, ist cpunkt der rauch von fury)

 

das vergnügen hier zu spielen.

 

und jetzt, wir wrh im marx.

 

wunderbar gemütlich und auch wenn die vorzeichen mit 7 karten im vorverkauf

 

nicht sehr rosig aussahen, sind dann beim konzert 50 leute da.

 

schau an schau an.

 

und es wird vom ersten lied an gefeiert

 

allerdings ist cpunkt etwas verunsichert, da seine erzeuger unter den zuschauern sind,

 

was dazu führt, das cpunkt versucht sich aller kraftausdrücke zu enthalten,

 

was am anfang auch halbwegs funktioniert

 

beine arsch und oberweite/busen/brüste/milchdrüsen

 

allerdings eben nur am anfang

 

was aber nicht so schlimm ist, weil mamapapa ja doch schon einiges gewohnt sind,

 

von ihrem kleinen.

 

ausserdem wäre noch zu vermelden, das das konzert im internett übertragen wird

 

( www.ligx.de)

 

und die pickelfresse aus hessen, diese laune der natur, haushoch verliert.

 

hoffentlich landet er da, wo er hingehört,

 

auf der müllhalde der geschichte.

 

und wir landen nach dem konzert um drei wieder in hannover

 

danke fred fürs fahren und mit auf tour sein.

 

das nächste konzert:

 

legenden sterben nicht im bett

 

wien

 

das wird n ritt und sehr sehr spannend.

 

meester andora is dann cheff

 

die göttin schütze uns vorm zoll

 

es grüsst nichtnichtraucher cpunkt

 

 



no more leerjokes

oder

30 zahlende ist nicht leer

oder

danke liebe leererinnen und leerer

 

da soll nochmal einer behaupten, die ostfriesen wären ein steifes

(mit scharfem st) volk

caesar sagte einst über die friesen:

frisum non cantare, oder so

da müssen wir dem alten caesar aber aufs heftigste widersprechen.

auf jeden fall bei uns wrh stand der mob vom ersten song an wie ne eins

und auch, wenn im juz zu leer schon seit 2005 rauchverbot herrscht,

wird es ein schöner abend und wir verkaufen viele cds

dann in unser hotel, glotze an, und was läuft?

wieder dies perverse dschungelbuch.

50000 arme kakerlaken müssen sich mit einer ehemaligen pornoqueen

(ohne sperma im gesicht erkenn ich die gar nicht)

in einem sarg rekeln.

ich frage mich, wo sind eigentlich unsere militanten tierschützer,

die müssen da doch was unternehmen.

die armen tiere ( beine arsch und titten).

um halb elf werden wir dann wieder mal aufs unfreundlichste geweckt

im hotel am markt zu leer.

es gibt anscheinend hotels, da ist der gast der feind.

naja was solls, blöde geht die welt zugrunde.

die göttin steh uns bei

morgen freds heimatstadt hamburg

es grüsst nichtnichtraucher cpunkt

 

 

heute auch mal wieder ein paar fotos bei fotos



 

oder

 

unverhofft kommt oft

 

 

 

nachdem unser versuch mit dem schokoladen kläglich scheiterte,

 

kamen wir über den liedermacher rüdi bierhorst von den monsters in kontakt mit der kneipe

 

"bei ernst" in wedding aufm sprengelkiez und so wude das konzert aufs unbürokratischste dorthin verlegt. und was sollen wir sagen:

 

die göttin ist mit uns

 

besser hätten wirs nicht treffen können.

 

unsere bühnedeko passte da rein, als wenn sie dort geboren wäre.

 

und cheffe, natürlich ernst, erwies sich als äusserst angenehmer zeitgenosse

 

und der laden wurde richtig voll.

 

ok er ist auch nicht sehr gross, aber egal.

 

wir bieten dem publikum für fünf euronen ein echtes festival.

 

erst lutz drenkwitz, dann wrh, dann fred timm und rüdi bierhorst.

 

dann ein örtlicher literat, dessen namen ich schändlicherweise wieder vergessen habe,

 

dann wieder wir, um das ganze dann mit anständiger session zu beenden.

 

( mit avantgarde pianist steiny am klavier)

 

es wird ein wunderbarer und langer abend und der positive gesamteindruck verdüstert sich nur dadurch, dass cpunkt ( der rauch von fury) am nächsten tag mit ebendiesen bei der np sportgala spielen muss, was extreme hektik aufkommen lässt, da wir bei der stadt,

 

deren namen wir als hannoveraner nicht in den mund nehmen,

 

in einen fetten stau geraten, was zu arger hektik

 

und am ende zu einer fetten beule im bus führt, was zur folge hat:

 

wie gewonnen so veronnen

 

aber man muss auch mal hinfallen können.

 

wir stehn wieder auf und morgen gehts nach leer und hamburg

 

die göttin ist mit uns

 

es grüsst nichtnichtraucher cpunkt

 

 

ps: ein paar wunderbare fotos diese abends findet ihr bei fotos.

der fotograf ist marc alinski. vielen dank dafür



 

 

jetzt aber:das gyrosmssaker von wendelstein

 

 

 

nachdem wir gestern in augsburg, beim essen zur goldenen ganz,

 

nur noch reste vom salatbüffet bekamen,

 

es war schon 5 nach 10,kam uns der kleine grieche heute in wendelstein sehr gelegen.

 

n grossen haufen tofuersatz. super.

 

aber es stellte sich dann beim gig in der jegelscheune als nachteil heraus.

 

glücklicherweise ist die jegelscheune eher im kleinkunstberreich angesiedelt,

 

sodass nicht unbedingt exaltierte bühnenshow gefordert war,

 

aber, die zwiebeln und der knoblauch, die beim singen immer wieder vorbeikamen,

 

und das wegen der einsetzenden verdauung im gehirn fehlende blut,

 

führte zu einigen komischen und interessantem momenten.

 

merke die olympiaplatte direkt vorm gig ist nicht wirklich förderlich,

 

aber auch nicht wirklich schlimm.

 

alle haben viel spass, wir werden aufs freundlichste bedient,

 

( ausser von der sich durch äusserst schroffe höflichkeit auszeichnenden rezeptionistin,

 

die uns aufs klarste mitteilte, das es frühstück nur bis halb zehn gibt,

 

dass rauchen auf dem zimmer eine strafe kostet, weil das zimmer dann einer spezial- reinigung bedürfe und auch das so freundlich vorgetragen, dass cpunkt

 

( sein zimmer ist raucherzimmer) die 15 euro schon in der tasche hat)

 

ausserdem ist heute, earlyshow

 

(wie der fachmann des grossen rocknroll geschäfts sagt),

 

nachdem wir gestern erst um halb eins auf der bühne waren,

 

sind wir heute um zwölf im bett und verleben eine erholsame nacht,

 

die nur ein wenig gestört wird durch den dorfdeppen, der schon, als wir beim kleinen griechen waren, gröhlend die strasse rauf und runter läuft, und dies bis morgens um acht in aller konsequenz durchzieht.

 

vielleicht träumte mir dewegen von mich verfolgenden polizisten und ich konnte das piece nicht finden, aber das ist ein anderes thema.

 

morgen: wir aus dem provinzle hannover/linden und klein flottbeck/hamburg

 

in der hauptstadt.

 

die göttin ist bei uns

 

es grüsst nichtnichtraucher cpunkt

 

 

 

 

 

 



 

„Die Wohnraumhelden“ sorgten für einen unvergesslichen Abend in der Jegelscheune.

 

 

 

WENDELSTEIN – Ganz schön frech sind sie, „Die Wohnraumhelden“ aus Hannover. Doch mit ihren ironischen und oft schreiend komischen Songs in deutscher Sprache mischen sie die Zuhörer auf, sorgen für Lachtränen und Heiterkeit. Die Zuhörer in der Jegelscheune genossen das schräge Duo, das erstmals den Weg von Hannover nach Wendelstein gefunden hatte und zeitweise durch Fred Timm solo von den „Monsters of Liedermaching“ verstärkt wurde.

 

Daran merkt man, dass man alt wird. Als die so genannte Neue Deutsche Welle (NDW) zu Beginn der 1980-er Jahre über die Republik schwappte, war man fasziniert von deutschen Bands wie „Trio“, „Ideal“, „Einstürzende Neubauten“, der Spider Murphy Gang und wie sie alle hießen. Sie machten das vor, was bislkang so gut wie niemand gewagt hatte: Sie sangen auf deutsch. Kaum ist die Welle zerschellt und nicht mehr zeitgemäß, wird sie selbst zum Objekt der respektlosen Verarschung.

 

„Die Wohnraumhelden“ sind zwei Vertreter der neuen Spezies von Musikern, die sich mit Wollust in die Niederungen oder Höhen – wie man es sieht – der NDW begeben und sich einen Jux daraus machen. Mit Genuss und Häme sind sie im Namen der Liebe unterwegs, zerpflücken sie alles, was einem überzeugten NDW-Fan mal lieb und teuer war, machen lächerlich, was man lächerlich machen kann.

 

Doch es ist keine plumpe Comedy, was die beiden anarchischen Wohnraumhelden C-Punkt Stein-Schneider und B-Man Mayor uns da vorführen. Es ist auch kein biederes Musikkabarett, bei dem man höflich applaudiert. Nein, es ist ein Abend voller verrückter, oberschräger und sarkastischer Songs, die das Publikum mit messerscharfen Aussagen und intelligenten Anspielungen auf alles Mögliche für Furore sorgen. Serviert mit Augenzwinkern und fetziger Musik schmeckte die Brühe vorzüglich.

 

Ein künstlicher Kaminofen auf der Bühne sorgte für Gemütlichkeit. „Die Wohnraumhelden“ bedienen sich vieler Klischees oder zitieren diese. So steht neben dem künstlichen Kaminfeuer eine alte Sporttasche mit dem Aufdruck „1972 XX. Olympische Spiele München“. Waren das noch Zeiten. Da werden unsere beiden „Wohnraumhelden“ noch in die Windeln gemacht haben.

 

„Wir sind die Wohnraumhelden und kämpfen für eine bessere Welt“, verjuxt C-Punkt Stein-Schneider, „die Stimme der Vernunft“, den „missionarischen“ Anspruch des Konzerts und weist darauf hin, dass „Ahai Yamaha“, genannt „Der kleine Japaner“, die beiden Herren musikalisch unterstützen wird. B-Man Mayer: „Wir spielen alles Playback, einschließlich der Ansagen!“

 

Gott sei Dank war das geflunkert, denn was die beiden Kabarett-Punker live auf die Bühne zauberten, das war vom Feinsten. Was die beiden so treiben, dürfte ziemlich einmalig sein in ganz Deutschland. Als witzige Epigonen der Neuen Deutschen Welle nehmen sie kein Blatt vor den Mund, ziehen alles durch den Kakao, was ihnen vor die Schnauze kommt und wickeln ihre genial – schizoiden Songs in eine meist fetzige musikalische Verpackung, welche die oft bitterbösen Texte etwas abfedern.

 

„Die Wohnraumhelden“ nehmen kein Blatt vor den Mund. Als „Arbeiter der Liebe“ kämpfen sie gegen den „Sand im Getriebe der Lieblosigkeit“. Und: „Ich bin ja so sympathisch, würd´ mich am liebsten heiraten.“ Dann fliegen sie mit dem „Herzblatthubschrauber“ nach Bayern. Nach der Melodie des Abbas-Hits „Dancing Queen“ singen sie ein abgefahrenes Lied über „Zwiebelbrät“, in unseren Breiten besser bekannt unter dem Begriff „Bratwurstgehäck“, das bei der Fahrt in den Urlaub versehentlich auf dem Fensterbrett liegen geblieben ist.

 

„Ich wär´ lieber reich, dann hätt´ ich euer Geld“, bekennt C-Punkt Stein-Schneider, der Mann mit dem wirren roten Haar und der abgrundtiefen Stimme. In seinem wirklichen Leben spielt er Gitarre in der Band „Fury in the slaughterhouse“. Dass reich sein „geil“ und nicht unangenehm ist, beweisen sie in dem Song “Reich sein“, in dem auf satirische Weise geschildert wird, wie ein Lottogewinn erst vom Finanzamt und dann von der Ex vereinnahmt wird, bis nichts mehr übrig ist vom Geldsegen. Reichlich chaotisch auch der „Sitz-Rock-Wettbewerb“, den die beiden Schlitzohren mit den Zuhörern durchführten.

 

Nur einmal wurden unsere „Wohnraumhelden“ so richtig politisch und bitterböse. Dann nämlich, als sie ihren Song „Wenn ich du wär, wär ich lieber ich“ dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch widmeten. „Kochs Partei ist so wenig christlich wie das Steinhuder Meer ein Meer ist!“, schimpfte C-Punkt Stein-Schneider, „wenn ich du wär, wär das die Höchststrafe für mich!“

 

Zwischendurch verstärkte Liedermacher Fred Timm von den „Monsters of Liedermaching“ die „Wohnraumhelden“ zum Trio. Seine Songs („Wer holt sich gern einen runter? Gunter!“) waren ebenfalls nicht immer ganz jugendfrei, doch die mitreißende Art, wie er die Lieder vortrug und auf der Gitarre begleitete, kam beim Publikum ebenfalls prächtig an.

 

Fazit: Die Jegelscheune einmal ganz anders. „Die Wohnraumhelden“ aus Hannover : Erfrischend, intelligent, witzig. Sie traten den Beweis an, dass die deutsche Sprache sehr wohl geeignet ist, Packendes und Humorvolles unter einen Hut zu bringen. Es wäre schön, wenn diese Burschen wiederkommen würden.

 

ROBERT UNTERBURGER

 

22.01.2008

 

wir danken für das lob und das gyrosmassaker erscheint dann eben morgen

 



 

oder

 

überaschend ist...........

 

 

 

es ist der 18.1.2008

 

wir spielen in bayern

 

und was soll ich sagen

 

auch wenn wir sagen: seisse

 

und hier alle scheisse

 

wir verstehn uns

 

und das gut

 

wir schlafen bei cheffe und das gut

 

lecker brezeln und blick über die stadt.

 

fred ist heute zum erstenmal in augsburg.

 

die stadt der fugger, motherfugger

 

die erste globalisierte bank der welt

 

da fing das elend an

 

oder

 

hab ich im geschichtsunterricht nicht aufgepasst?

 

wir erwarten wenig

 

auftrittrszeit 24 uhr im mahagony

 

eher eine dico denn ein club in dem es üblich ist livemusik darzubieten

 

b man steigt um auf direktmarketing und so füllt sich zur auftrittsziet auch das publikum.

 

es ist ein schönes publikum und es wird der beste abend der tour---bisher

 

weil, es ist überraschend, nicht erwartet

 

das glück ist mit uns

 

man muss dem glück eben auch eine chance geben.

 

sonst sagt das glück auch irgendwann:

 

du weisst ja wies geht. dein plan steht.

 

du brauchst mich nicht

 

ich geh woanders (wrh) hin.

 

deswegen dem glück eine chance

 

die göttin ist mit uns

 

der cpunkt

 

 

 

ps: dass wir bei unserer abreise für ein schlüsselchaos sorgen, tut uns sehr sehr leid

 

und cpunkt ist jetzt mitglied mahagony.smokersclub

 



 

oder

 

gelnhausen, der mittelpunkt der welt

 

(fast)

 

wir retten die welt, auch ohne viel geld.

 

aber vor was oder wofür?

 

irgendwelche verzweifelten kreaturen fressen kängeruhklöten

 

und die welt schaut dabei zu.

 

die eigentlich frage ist doch:

 

wer geht in arsch und wer schaut dabei zu.

 

oder was ?

 

aber.....

 

eine neue nacht, es könnte die letzte sein

 

also heute gelnhausen. wir spielen im lorbass.

 

es wird einn bisschen wie oberhausen, aber eben nur ein bisschen.

 

freunde aus babaenmhausen sind zu besuch

 

wir spielen im raucherraum

 

und gelnhausen hat was von märklineisenbahn.

 

pitoresk sagt man wohl dazu.

 

fred rock heute wieder den laden, die kette der lieb erzeugt viel oxitozin

 

und es wir ein guter abend.

 

wir kommen immer gerne wieder, singen für euch die schönsten lieder

 

die göttin ist mit uns

 

und morgen augsburg

 

 

 

ps: meerholz, sagt man, wär der geographische mittelpunkt europas

 

james bond hing an der wand mit anderen künstlern die schon im lorbass waren

 

und als wir am nächsten tag mittags eintreffen um unsere sachen einzuladen finden wir einen bedröppelt dreinschauenden alpay vor, der um zehm einen anruf vom ordnungsamt erhielt,

 

dass sie ihm heute den laden zumachen.

 

na klasse. kein platz für jugendkultur, aber das ist ja nicht so dramatisch.

 

der herr koch (im ganzen land das grösste loch, das ist der roland koch)

 

schickt die jugend doch lieber nach sibirien zum holzhacken.

 


überall das selbe elend


bochum---reichenau 600 km

 

reichenau-- hannover 700km

 

langsam frage ich mich, ob nicht wir musiker schuld sind, an dem hohen ölpreis und der klimaveränderung. bei den kilometern die wir immer abreissen und ich meine,

 

politik und wirtschaft sind ja nicht schuld. und da irgenwer schuld sein muss......

 

wir nehmen das auf uns. wir sind schuld.

 

das dann zum konzert im bütezettel mehr als 50, in worten fünfzig zuschauer kommen,

 

kommt für uns einer sensation gleich.

 

das liegt wahrscheinlich daran, das böse heutzutage sexy ist.

 

ich werde ab jetzt omas über die strasse schubsen.

 

dann steht unserem ruhm nichts mehr im weg.

 

es wird ein wunderbarer abend. lecker essen, freundliche betreuung und verständiges publikum, das von fred zu jubelstürmen angestiftet wird.

 

kein wunder hier gibt es menschen die kommen aus radolfzell und wissen, dass das nix mit bayern zu tun hat. (es sind sogar radolfzellerinnen anwesend).

 

so finden die ersten vier tage unserer kleinen indietour noch ein versöhnliches ende

 

( auch quantitativ) und wir fahren mit dem gefühl, der notleidenden ölindustrie unter die arme gegriffen zu haben, wieder nach hause, um uns auf die anstehenden aufgaben vorzubereiten, die da heissen:

 

17.01.08 lorbass gelnhausen

 

18.01.08 mahagoni augsburg

 

19.01.08 jegelscheune wendelstein

 

20.01.08 bei ernst berlin

 

und jetzt geht der cpunkt wieder ins bett, um weiter seine grippe zu pflegen.

 

die göttin steh uns bei

 

es grüsst nichtnichtraucher cpunkt


frühstück bis 18 uhr


oder

 

könnte nicht immer bochum sein?

 

 

 

es ist schon faszinierend und äusserst eigenartig, dass, wenn alles super ist,

 

es eigentlich wenig zu schreiben gibt.

 

auch in der erinnerung verblassen, die positven ereignisse viel schneller,

 

als wenns stressig und komisch war. woran liegt das?

 

weil die eigene leistung grösser ist, wenn man gegen widerstände ankämpft?

 

ich weiss es nicht, aber was ich weiss ist:

 

wir kommen immer gerne wieder.

 

das tucholsky hat grossartig gerockt.

 

leider konnte wir das frühstück bis 18 uhr nicht wirklich geniessen,

 

weil wir am nächsten tag nach reichenau im bodensee müssen.

 

die göttin ist mit uns

 

es grüsst nichtnichtraucher cpunkt



oder

ist das blasphemie

oder

was ist der sinn dessen was wir tun und ist es das wert?

oder

sone art myspace konzert

also jetzt mal vorneweg: in fragen der quantität (siehe folge 1) des publikums,

verzeichnen wir heute zuwachszahlen,

die selbst die chinesische volkswirtschaft vor neid erblassen lassen.

300 prozent sind überhaupt kein thema.

aber es wär ja auch ein wunder, wenn nicht.

immerhin, wir sind die wohnraumhelden und wir erfreuen uns der unterstützung des grössten liedermachers, der je aus kleinflottbeck gekommen ist.

----meine damen und herren applaus für fred timm----

die lagerhalle in osna ist ein schöner laden, in dem wir aufs beste betreut werden.

es gibt nur eine eigenart.

man kann keinen sehen von auf der bühne.

also wird es visuell gesehen ein eher viruelles konzert.

so wie bei myspace, da kann man seine freunde auch nicht sehn und riechen.

dafür gibt uns aber unsere akkustische wahrnehmung klar zu verstehen, da sind menschen und die mögen uns auch, bis auf xxxxxx:

ich zitiere die mail, die ich heute erhielt

Hallo!

Ich war gestern auf eurem Konzert in Osnabrück (die, die extra aus Münster angereist war..). Ich hätte euch gern nach dem Konzert noch angesprochen, aber musste zum Zug.

Ich bin gläubige Christin und lebe meinen Glauben auch. So fand ich den Abend, trotz der guten Musik, unbefriedigend. Die Welt verbessern oder auch uns Menschen verbessern kann nur Gott, unser Herr! Und nicht die Göttin der Musik.

Eine politische Meinung darf natürlich jeder frei äußern, das ist gesetzlich festgelegt und ja auch okay, aber eurer Gelaber, dass gleich der Prediger komme und "Halleluja" und "Amen" sind in meinen Augen schon fast Blasphemie! Wenn die Musik nicht gewesen wäre und meine Freundin dabei, wäre ich ehrlich gesagt gegangen.

Aua dem Grunde werde ich euch aber weiterempfehlen, noch eure CDs kaufen.

Ich dachte, es interessiert euch vielleicht, wie die eure Show ankommt.

Liebe Grüße,

xxxxxxxxx

damit sei jetzt unser religionsforum eröffnet.

es passt sehr gut, weil bman und cpunkt später des abends noch eine lange rederei zu dem thema religiosität und religion hatten, in der bman verlautbarte,

das er sich als christ bezeichne und cpunkt einzuwenden sich erlaubte, das ihm jede religion auf den sack geht, weil die leute da sagen, du musst das so nennen und nur so ist es richtig und jeder der das anders fühlt oder sagt ist ein sünder blasphemiker oder was weiss ich.

insofern schlägst du liebe xxxx genau in diese kerbe.

cpunkt ist der festen überzeugung, das es dinge gibt, die viel grösser sind als er selber.

ich bin teil des grossen und das grosse ist teil von mir.

nicht an etwas zu glauben, ist genau so ein glaube, wie etwas zu glauben, aber glaube kann nur genau so individuell sein, wie unsrere fingerabdrücke und die welt wäre, meiner unbedeutenden meinung, nach um vieles friedlicher und toleranter, wenn es nicht diese religionen gäbe, die vorgeben zu wissen, wie es geht, wie es heisst und wie es aussieht.

die, die die verdammen, die anders denken, die einen anderen glauben haben.

die, die vorgeben zu wissen, wie und wo die wahrheit liegt sind

(meiner unbedeutenden meinung nach)

nicht gläubig und religiös, sondern dumm und feige,

weil sie nicht damit leben können.

das wir die antwort, ob das was wir glauben und denken, richtig oder falsch ist,

erst auf dem sterbebett erhalten werden, und das es keine antworten gibt.

so. amen. die göttin der musik sei mit uns

es grüsst der nichtnichtraucher und nicht religionsglauber cpunkt

die diskussion sei eröffnet.

ps geschrieben in tucholski zu bochum

 

schon was später

 



wir wissen nicht wo

 

die kellner leben,

 

aber wir wissen wo

 

die oberhausen!

 

( spontan lyrik fred)

 

oder

 

aspirin&liebeskummer

 

8.1 oberhausen

 

krösus 5:30

 

fred 7:00

 

cpunkt 8:00

 

manchmal sind es hohe berge,

 

die man erklimmen muss,

 

um der göttin zu dienen.

 

die zeiten da oben, sind die weckrufe von drei der vier

 

hauptprotagonisten in diesem mehrteiler.

 

dazu kommen heute in der ersten folge noch

 

4 oder 5 mitarbeiter des zentrum altenbergs und---

 

man höre und staune--7 zahlende gäste.

 

wie wir aber alle wissen, die qualität ist es, die zählt, nicht die quantität.

 

wir erreichen bei den mitmachterrorstücken 100% publikumsbeteiligung.

 

da kann madonna nur von träumen. und so wird der abend ein sehr spezieller.

 

wir werden von den machern des zentrums altenberg sehr freundlich und fair behandelt.

 

( es kommt nicht oft vor, dass einem der veranstalter am ende des abends mehr bezahlt als einem zusteht) und auch sonst ist oberhausen sehr freundlich zu uns, wobei-----

 

das publikum, ich bin versucht zu sagen: die crowd, kommt nicht aus oberhausen.

 

dagegen ist der cpunkt ein fast waschechter oberhausener, weil

 

er verbrachte 2 jahre ( 4-6) seines lebens in oberhausen in der grenzstrasse

 

und erzählt euch jetzt eine geschichte aus alten tagen.

 

falls ihr sie schon kennt, entschuldige ich mich hiermit.

 

als cpunkt also damals mit seiner anderen band ( cpunkt ist der rauch von fury) zum erstenmal in oberhausen spielte, entschloss er sich, doch mal den platz seiner jugend aufzusuchen.

 

und was soll ich euich sagen. ich stieg aus dem auto, nach zwanzig jahren zum erstenmal wieder in der grenzstrasse, und ein bagger haut grad die abrissbirne in das haus meiner jugend. die interpretation dieses ereignisses überlasse ich jetzt euch und weiss noch zu berichten, das fred, wir sind jetzt wieder in der jetztzeit, für jeden anwesenden zuschauer ein eigenes lied spielt und hinterher mit krösus ne menge schnaps verklappt.

 

cpunkt noch n aspirin komplex gegen die grippe nimmt und wir früh in unsere betten im hotel union sinken, um amnächste tag wohlgemut richtung osnabrück zu starten.

 

die göttin gebe uns neben qualität bitte auch ein wenig quantität

 

wir hören uns in folge zwei

 

es grüsst der nichtnichtraucher cpunkt

 

 

 

ps: was das alles mit liebeskummer zu tun hat,

 

wird nicht in der öffentlichkeit ( also euch) verbreitet

 

 

 
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